Über Selbstfürsorge im Schulalltag
Der Lehrberuf ist zugleich anspruchsvoll und erfüllend. Eigene Bedürfnisse geraten im Schulalltag oft in den Hintergrund. Dieses Themenfeld zeigt, warum Selbstfürsorge eine wichtige berufliche Kompetenz ist. Du erhältst einen Einblick darin, wie Belastungen im Schulalltag entstehen und wie du deine eigenen Ressourcen bewusst schützen und stärken kannst. Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und kleine Veränderungen im Alltag können helfen, Stress zu reduzieren und deine Energie zu bewahren. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass sowohl persönliche Strategien als auch unterstützende Arbeitsbedingungen entscheidend sind, um Belastungen auszugleichen und langfristig gesund zu bleiben. Ziel ist es, dass du im Berufsalltag handlungsfähig bleibst und dich selbst nicht aus dem Blick verlierst.
Ständig unter Strom
Montag, 06:15 Uhr. Der Wecker klingelt und du drückst wie so oft auf „Snooze“. Der Gedanke an den bevorstehenden Schultag fühlt sich schwer an. Du liebst deinen Beruf als Lehrperson, die Arbeit mit den Kindern und die kleinen Erfolgserlebnisse im Unterricht. Doch in letzter Zeit überwiegt die Erschöpfung.
In der Kaffeepause kreisen dir die nächsten Aufgaben durch den Kopf: Unterricht, E-Mails, Schüler:innen-Konflikte und Korrekturen. In der Schule versuchst du zu funktionieren. Beim Zuhören, wenn Schüler:innen Fragen stellen oder etwas erzählen, merkst du jedoch, dass du schnell überfordert bist und ungeduldig wirst. Nach dem Unterricht sitzt du noch lange am Schreibtisch und auch am Abend lassen dich die Gedanken an die Schule nicht los. Oft kreisen sie um belastende oder negative Erlebnisse, während positive Momente kaum noch Platz bekommen.
Vielleicht ist dir dieser Gedanke vertraut: „Wann habe ich mir zuletzt wirklich Zeit für mich genommen?“ Wenn du dich darin wiedererkennst, setzt dieses Themenfeld an dieser Stelle an und zeigt dir Wege auf, mit solchen Momenten achtsam und stärkend umzugehen.
Und jetzt?
Hier findest du praxisnahe Strategien für die Vorbereitung und konkrete Vorschläge, wie du als Lehrperson in solchen Situationen handeln kannst. Sie stützen sich auf theoretische Überlegungen und empirische Befunde. Die Best Practices wurden von den Autor:innen aus diesen Grundlagen abgeleitet und befinden sich jeweils in der grün hinterlegten Box. Empirisch belegte Best Practices befinden sich in der blauen Box.
Was kannst du in der Vorbereitung tun?
Die beiden im nächsten Abschnitt vorgestellten Methoden sollten proaktiv und über einen längeren Zeitraum angewendet werden, um möglichst wirksame Ergebnisse zu erzielen1.
Selbstmitgefühl (Self-Compassion): Die Loving-Kindness Meditation (LKM):
Wenn du dich in der Alltagssituation wiedererkennst, bist du damit nicht allein. In solchen Momenten kann die Loving-Kindness-Meditation helfen. Besonders hilfreich ist die Übung vor Unterrichtsbeginn, in einer längeren Pause oder nach einem belastenden Gespräch. Sie unterstützt dich dabei, Schritt für Schritt wieder mehr Ruhe, Selbstfreundlichkeit und innere Balance im Umgang mit Erschöpfung zu finden2.
Die LKM ist zeitlich flexibel und lässt sich gut in den Alltag integrieren. Auch bei vollen Terminkalendern kann sie zu mehr Gelassenheit beitragen. Bereits fünf Minuten täglich helfen, neue Energie aufzubauen und gestärkt in die nächsten Aufgaben zu gehen. Für eine vertiefte Wirkung, beispielsweise zur Stressreduktion, werden häufig 15 bis 20 Minuten empfohlen2,3. Suche dir für diese achtsamkeitsbasierte Übung einen ruhigen Ort, setze dich bequem hin, schliesse die Augen und beginne mit einigen tiefen Atemzügen.
| Best Practice: Atemvorbereitung: Schliesse deine Augen. Atme tief ein- und aus. Spüre deine Füsse bewusst auf dem Boden. Selbst-Fokus: Erweiterung: Abschluss: |
Selbstermächtigung (Empowerment): Drei gute Dinge (Three Good Things)
Bemerkst du auch, dass deine Gedanken am Ende eines Schultages immer wieder zu belastenden Situationen zurückkehren und die positiven Momente dabei kaum noch Platz haben? Diese Wahrnehmung ist nicht ungewöhnlich. Viele Menschen neigen dazu, kleine positive Erlebnisse im Alltag zu übersehen und den Blick stärker auf Belastendes zu richten4.
Diese Übung kann helfen, solche Tendenzen zu verbessern, da sie hilft, den Blick bewusst neu auszurichten. Durch das Notieren positiver Tagesereignisse und ihrer Ursachen wird die Aufmerksamkeit gezielt auf positive Gefühle gelenkt. Positive Emotionen erweitern dabei Denk- und Handlungsspielräume, wodurch negative Emotionen und deren Auswirkungen reduziert werden. Gleichzeitig wird die psychologische Resilienz gestärkt und das emotionale Wohlbefinden verbessert4.
Schreibe mindestens eine Woche lang jeden Tag drei Dinge auf, die gut gelaufen sind. Erkläre anschliessend, warum das so war. Wichtig ist, dass diese Punkte schriftlich festgehalten werden. Dabei kann es sich um kleine Alltagsereignisse oder grössere Meilensteine handeln5. Eine mögliche Struktur der Übung sieht folgendermassen aus5.
| Best Practice: Benennen: Gib dem Erlebnis einen prägnanten Titel (z.B. “Wunderbares Feedback einer Schülerin nach der Deutschstunde“). Eintauchen: Nachspüren: Ursache finden: Einfach schreiben: Fokus behalten: |
Wie kannst du reagieren?
Wenn im Schulalltag plötzlich alles gleichzeitig kommt und du merkst, wie der Stress ansteigt, helfen dir die zwei Strategien, schnell wieder einen klaren Kopf zu bekommen und bei dir zu bleiben.
Achtsame Bewusstheit (Mindful Awareness): Die STOP-Technik
Mit der STOP-Technik gönnst du dir einen kurzen Moment der Achtsamkeit, mitten im Chaos des (Schul-)alltags. Statt automatisch weiter zu funktionieren, hältst du inne, atmest durch und nimmst wahr, was gerade wirklich los ist. Das Ergebnis: Du reagierst nicht mehr impulsiv, sondern triffst bewusstere Entscheidungen2.
| Best Practice: S – Stop & Take Stock: Innehalten und eine kurze innere Bestandsaufnahme machen: Was denke ich gerade? (Kopf) Was fühle ich? (Herz) Was nehme ich körperlich wahr? (Körper) T – Take a Breath: Den Atem bewusst wahrnehmen. Er dient als Anker im gegenwärtigen Moment. Tief einatmen, langsam ausatmen. O – Open & Observe: Das Bewusstsein weiten: Körperhaltung, Gesichtsausdruck, die Geräusche und Gerüche der Umgebung wahrnehmen, ohne zu bewerten. P – Proceed: Offen und neugierig in den nächsten Moment eintreten, bewusst reagieren statt automatisch2. |
Übung: Füsse auf dem Boden spüren
Sobald du im Schulalltag merkst, dass du schnell ungeduldig und gereizt bist, kann das bewusste Spüren der Füsse auf dem Boden ein schneller Weg zurück zu mehr Ruhe sein. Diese einfache Erdungsübung hilft dir, wieder stärker im Hier und Jetzt anzukommen6. Indem du dich körperlich „verankerst”, kannst du etwas Abstand zu belastenden Gedanken oder stressigen Situationen schaffen. Du nutzt den Boden unter dir als konkrete Stütze, um die Aufmerksamkeit weg vom Chaos im Kopf und hin zur Sicherheit deines Körpers zu lenken7. Psychologisch lässt sich das so beschreiben: Die Übung kann dir helfen, in dein Toleranzfenster zurückzufinden, also in einen Zustand, in dem du emotional stabiler bist und besonnener reagieren kannst6–8.
Besonders hilfreich ist diese Übung, da sie sich ohne grossen Aufwand in deinen Alltag integrieren lässt. Du brauchst keinen besonderen Raum und keine Vorbereitung. Schon 30 Sekunden können ausreichen, um mitten im Schulalltag einen Moment von Sicherheit und Stabilität zu schaffen6. Ob im Stehen vor der Klasse oder im Sitzen während einer Stillarbeitsphase. Diese kurze Pause kann ein wirksamer Mikro-Moment der Selbstfürsorge sein9.
| Best Practice: Vorbereitung: Augen schliessen oder den Blick senken. Tief ein- und ausatmen, um im Moment anzukommen. Physischer Fokus: Die Füsse bewusst auf dem Boden spüren. Mit den Zehen wackeln, das Fussgewölbe wahrnehmen und die Ferse festdrücken. Exploration: Die Beschaffenheit der Socken/Schuhe fühlen. Wärme oder Frische wahrnehmen und die Verbindung zum Boden unter sich spüren. Abschluss: Die gewonnene Stabilität kurz nachwirken lassen. Sanft und zentriert zur aktuellen Tätigkeit zurückkehren2. |
Was hilft bei anhaltender Erschöpfung?
Einzelne Massnahmen können helfen, (chronische) Erschöpfung, die zum Burnout führen kann, zu verringern; ihre Wirkung bleibt jedoch oft begrenzt. Welche Anzeichen auf ein Burnout hindeuten, wird im Abschnitt „Was steckt theoretisch dahinter“ erläutert. Deutlich wirksamer sind Veränderungen in der Arbeit10,11. Gleichzeitig zeigt sich: Wenn nur an einem Punkt angesetzt wird, reicht das meist nicht aus. Grössere Wirkung entsteht vor allem dann, wenn mehrere Faktoren gleichzeitig berücksichtigt werden, etwa individuelle Interventionen und Veränderungen im Arbeitsumfeld12. Studien zeigen, dass nachhaltige Verbesserungen dann entstehen, wenn man sowohl bei sich selbst ansetzt als auch die Bedingungen seines Arbeitsalltags einbezieht13.
Wenn trotz eigener Entlastungsversuche keine Besserung eintritt und die Erschöpfung anhält, ist es wichtig, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, etwa durch eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung, um eine mögliche Verschlechterung oder Folgeerkrankungen frühzeitig zu verhindern14. Dabei musst du nicht allein bleiben: Weitere Unterstützung findest du auch online, etwa bei Sante Sana, wo du dich über Beratungsstellen und passende Hilfsangebote informieren kannst.
Möchtest du dich vertiefen?
Die bisherigen Vorschläge bieten dir konkrete Orientierung für deinen Unterrichtsalltag. Wenn du wissen möchtest, warum diese Strategien wirksam sind und worauf diese basieren, findest du im Folgenden eine vertiefende wissenschaftliche Einordnung.
Was steckt theoretisch dahinter?
Die eingangs beschriebene Alltagssituation zeigt eine typische Herausforderung im Lehrberuf. Die Anforderungen sind hoch, gleichzeitig stehen jedoch oft nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Um solche Belastungssituationen besser zu verstehen, wird in der Forschung häufig das Job-Demands-Ressource-Modell (JD-R) verwendet15,16. Dieses Modell hilft dabei zu erklären, wie Arbeitsbedingungen das Wohlbefinden von Beschäftigten beeinflussen. Im Lehrberuf kann Selbstfürsorge dabei als persönliche Ressource verstanden werden, die dich dabei unterstützt, mit hohen Anforderungen konstruktiv umzugehen und deine Handlungsfähigkeit zu erhalten17.
Modell der Arbeitsanforderungen und Ressourcen (Job Demands-Rsources (JD-R) Modell)
Das Job Demands-Ressources Modell (JD-R), ist ein wichtiges arbeitspsychologisches Modell zur Erklärung von Belastungen und Motivation im Beruf. Es geht davon aus, dass das Wohlbefinden von Beschäftigten stark davon abhängt, wie berufliche Anforderungen und vorhandene Ressourcen (Resources) zusammenwirken. Anforderungen (Demands) sind körperliche, soziale oder organisatorische Aspekte der Arbeit, die über längere Zeit Anstrengung erfordern und Energie kosten. Dazu gehören zum Beispiel Zeitdruck, Konflikte oder emotionale Erschöpfung15. Ressourcen hingegen sind hilfreiche Bedingungen, die dabei unterstützen, Arbeitsziele zu erreichen, Belastungen zu verringern oder sich weiterzuentwickeln. Beispiele dafür sind soziale Unterstützung, Handlungsspielraum oder ein gutes Teamklima.
Das Modell beschreibt zwei gleichzeitig ablaufende Prozesse. Erstens können hohe und dauerhafte Anforderungen langfristig zu Erschöpfung und gesundheitlichen Problemen führen. Dieser Zusammenhang wird als Health-Impairment-Prozess bezeichnet. Zweitens fördern Ressourcen die Motivation, das Engagement bei der Arbeit und die Leistungsfähigkeit. Dieser zweite Zusammenhang wird als motivationaler Prozess beschrieben. Ein zentraler Gedanke des Modells ist, dass Ressourcen die negativen Auswirkungen hoher Anforderungen abmildern können.
Später wurde das Modell zudem um persönliche Ressourcen wie Selbstwirksamkeit und Optimismus erweitert, weil auch diese einen wichtigen Beitrag zur Resilienz und zum Engagement leisten15,16,18. Für den Lehrberuf bedeutet das, dass Selbstfürsorge als eine persönliche Ressource verstanden werden kann. Sie hilft Lehrpersonen dabei, mit beruflichen Anforderungen besser umzugehen und ihre langfristige Gesundheit zu erhalten17.
Definition Selbstfürsorge
Selbstfürsorge umfasst Verhaltensweisen und Einstellungen, mit denen Menschen aktiv ihr körperliches sowie psychisches Wohlbefinden stärken und erhalten19. Im beruflichen Alltag bedeutet Selbstfürsorge daher, die eigenen Grenzen wahrzunehmen, Warnsignale ernst zu nehmen sowie bewusst Strategien zu entwickeln, die helfen, langfristig ein Gleichgewicht zwischen beruflichen Anforderungen und persönlichen Ressourcen zu halten1. Dies zeigt sich in der eingangs beschriebenen Situation daran, dass die Lehrperson sich bereits vor Schulbeginn erschöpft fühlt, im Unterricht schnell überfordert reagiert und sich auch am Abend gedanklich nicht von der Arbeit lösen kann.
Dimensionen der Selbstfürsorge
Das Self-Care-Framework beschreibt Selbstfürsorge als ein mehrdimensionales Konzept19. Dabei werden fünf zentrale Dimensionen beschrieben: achtsame Bewusstheit, Selbstmitgefühl, Zeitgestaltung, Gewohnheiten und Selbstermächtigung. Das Modell eignet sich besonders für Lehrpersonen, weil es auf die Anforderungen des schulischen Alltags eingeht und praktische Ansatzpunkte bietet2.
Achtsame Bewusstheit bezieht sich auf die bewusste Wahrnehmung eigener Gedanken und Emotionen.
Selbstmitgefühl beschreibt eine unterstützende innere Haltung, die bewusst eingeübt werden kann. Es bedeutet, dass man in schwierigen Momenten freundlich und wohlwollend mit sich selbst umgeht, anstatt sich zusätzlich zu verurteilen oder zu kritisieren20. Dabei geht es nicht darum, unangenehme Gefühle zu verdrängen, sondern diese achtsam wahrzunehmen und sich selbst aktiv unterstützend zur Seite zu stehen. Dieser wohlwollende Umgang kann helfen, mit Belastungen ruhiger umzugehen und sich selbst als Teil des Menschseins zu sehen21,22.
Die Dimension der Zeit betont die Bedeutung von bewussten Erholungsphasen im Alltag und einer ausgewogenen Balance zwischen Anforderung und Regeneration.
Gewohnheiten umfassen langfristig stabilisierende Verhaltensweisen, die das Wohlbefinden unterstützen und zur Stressbewältigung beitragen.
Selbstermächtigung umfasst hingegen die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und Handlungsspielräume aktiv zu nutzen23. Es handelt sich dabei um einen Prozess, in dem Wissen, Vertrauen und Selbstbestimmung wachsen2. Für Lehrpersonen lässt sich Selbstermächtigung als Zusammenspiel aus psychologischen Überzeugungen und wahrgenommener Handlungsfähigkeit verstehen. Schliesslich regt die achtsame Bewusstheit zur wertfreien Präsenz im Moment und zur Nutzung der eigenen Intuition an2.
Praktische Ansätze der Selbstfürsorge
Die Loving-Kindness Meditation ist eine aktive, fokussierte Meditationsform. Ihr Ziel ist nicht, positive Gefühle zu erzwingen, sondern eine wohlwollende innere Haltung einzuüben, so wie sie in der Best Practice konkret angeleitet wird. Sie kann Gefühle von Freundlichkeit, Empathie und Mitgefühl fördern sowie darauf ausgerichtet sein, Leiden aufrichtig zu lindern2,20,24.
Die STOP-Technik stammt aus dem Programm Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR). Sie hilft dabei, den sogenannten Autopilot-Modus zu unterbrechen, also Situationen, in denen man automatisch reagiert, ohne bewusst wahrzunehmen, was gerade in einem selbst und in der Umgebung geschieht2, wie es in der Best Practice durch Innehalten, Atemfokussierung, Beobachtungen und bewusstes Weitergehen konkret angeleitet wird.
Die Broaden-and-Build-Theorie besagt, dass positive Emotionen das „Gedanken-Handlungs-Repertoire“ erweitern4, was sich in der Best-Practice von Three Good Things zeigt, in der positive Ereignisse bewusst erinnert, beschrieben und in ihren Ursachen reflektiert werden. Während negative Gefühle dieses Spektrum auf Reaktionen wie Angriff oder Flucht verengen, fördern positive Zustände vielfältige Aktivitäten wie Erkunden, Geniessen und Integrieren. Diese Erweiterung unterstützt den Aufbau effektiver Bewältigungsstrategien und stärkt die Resilienz gegenüber Stressoren, wodurch die negativen psychologischen Folgen belastender Ereignisse abgemildert werden und das Wohlbefinden gestärkt wird4.
Definition Burnout
Burnout entsteht, wenn berufliche Belastungen über längere Zeit bestehen bleiben und man keinen guten Umgang damit findet. Typisch sind drei Anzeichen: Man fühlt sich dauerhaft erschöpft, geht innerlich auf Distanz zur eigenen Arbeit und hat das Gefühl, weniger wirksam zu sein. Wichtig ist: Burnout steht immer im Zusammenhang mit dem Beruf und nicht mit anderen Lebensbereichen25. Dadurch wird klar, dass Burnout mehr ist als nur Stress. Es entwickelt sich schrittweise, wenn Belastungen im Arbeitsalltag über längere Zeit bestehen bleiben25. Das Job-Demands-Resources-Modell hilft zu verstehen, warum das passiert: So führen hohe Anforderungen wie Zeitdruck vor allem zu Erschöpfung. Wenn gleichzeitig wichtige Ressourcen fehlen, zum Beispiel Unterstützung, Austausch oder Handlungsspielraum, entsteht eher innere Distanz zur Arbeit. Genau dieses Zusammenspiel macht Burnout wahrscheinlicher26,27.
Was sagt die Forschung?
Die Forschungslage zur Selbstfürsorge im schulischen Bereich ist bislang noch begrenzt und ihre Qualität uneinheitlich. Viele Empfehlungen basieren bisher eher auf Erfahrungswerten als auf gesicherten Studien. Für diesen Ratgeber wurden deshalb die methodisch zuverlässigsten verfügbaren Studien ausgewählt, mit dem Bewusstsein, dass noch Forschungslücken bestehen.
Selbstmitgefühl als Schutzfaktor
Eine Metaanalyse zeigt, dass Selbstmitgefühl, also ein verständnisvoller und nicht verurteilender Umgang mit eigenen Fehlern, mit höherem Wohlbefinden und geringeren Burnout- und Stresssymptomen bei Lehrpersonen zusammenhängt28. Darüber hinaus erleben Lehrpersonen im Berufsalltag sowohl positive als auch belastende Situationen. Positive Erfahrungen stärken das Wohlbefinden, während negative Erlebnisse Stress und Erschöpfung begünstigen können29. Metaanalysen bestätigen zudem, dass achtsamkeitsbasierte Interventionen Stress und Angst bei Lehrpersonen signifikant reduzieren können30, was die STOP-Technik als kurze alltagsnahe Strategie zur bewussten Regulation in belastenden Momenten stützt.
Arbeitsbedingungen und Ressourcen
Auch die Arbeitsumgebung spielt eine wichtige Rolle. Ein sicheres Schulumfeld, Vertrauen im Kollegium und die Möglichkeit zur Mitbestimmung im Schulalltag sind wichtige Grundlagen für die Berufszufriedenheit. Insbesondere in den ersten Berufsjahren scheinen diese Faktoren eine Schutzfunktion auf das Wohlbefinden zu haben30,31.
Das Growth Mindset gilt als zentraler Baustein der Selbstermächtigung. Damit ist die Überzeugung gemeint, dass Fähigkeiten nicht festgelegt sind, sondern sich durch Anstrengung und Lernen weiterentwickeln lassen. Lehrpersonen mit einer solchen Haltung verfolgen eher Lernziele, die auf Kompetenzzuwachs ausgerichtet sind und erleben sich häufiger als wirksam32. Auch die Selbstwirksamkeit im Klassenmanagement (CMSE) spielt eine zentrale Rolle. Gemeint ist das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, Lernprozesse zu steuern, Schüler:innen sozio-emotional zu begleiten und auch mit herausforderndem Verhalten handlungsfähig umzugehen33.
Positive Psychologie und Dankbarkeitsinterventionen
Wissenschaftliche Belege bestätigen, dass die Übung „Three Good Things“ eine wirksame Strategie der Selbstfürsorge ist, womit auch die Best Practice gestützt wird, in der positive Erlebnisse schriftlich festgehalten und vertieft verarbeitet werden. Durch die regelmässige Reflexion über positive Erlebnisse werden das allgemeine Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit nachhaltig gestärkt. Aktuelle Metaanalysen belegen, dass Dankbarkeitsinterventionen insgesamt einen signifikanten positiven Effekt auf das psychologische Befinden haben34. Im Bereich der mentalen Gesundheit kann diese Form der Selbstfürsorge zudem nachweislich Ängste und depressive Symptome verringern. Gleichzeitig stärkt sie die allgemeine psychische Gesundheit, steigert positive Gefühle und das allgemeine Wohlbefinden, sodass man auch in schwierigen Zeiten emotional ausgeglichener bleibt35.
Selbstfürsorge durch Achtsamkeit
Eine Metaanalyse zeigt, dass achtsamkeitsbasierte Interventionen die Wahrnehmung innerer Körperprozesse verbessern können. Dieser Bereich wird auch Interozeption genannt, also die Fähigkeit, innere Signale wie Anspannung, Herzklopfen oder Atmung wahrzunehmen. Insgesamt wurde ein kleiner bis mässig positiver Effekt festgestellt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass zukünftige Studien mit hoher Wahrscheinlichkeit ähnliche positive Wirkungen zeigen werden. Besonders wirksam scheinen Programme zu sein, die auf Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) basieren, also auf strukturierten Achtsamkeitstrainings zur Stressreduktion36.
Selbstmitgefühl und Loving-Kindness
Eine weitere Studie zeigt, dass ein webbasiertes Mindful-Self-Compassion Training Stress und Burnout-Symptome deutlich reduzieren kann, womit auch die Best Practice der Loving-Kindness Meditation gestützt wird, in der Selbstfreundlichkeit gezielt eingeübt wird. Eine Metaanalyse bestätigt diese Befunde und zeigt, dass solche Übungen insgesamt dazu beitragen können, Stress sowie belastende Gefühle wie Angst oder Niedergeschlagenheit zu verringern20,37. So können Achtsamkeitsübungen helfen, Stress zu reduzieren und das psychische Wohlbefinden zu stärken24.
Ergänzend dazu haben auch sogenannte Loving-Kindness-Übungen, also Übungen, die gezielt Mitgefühl fördern, positive Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden. Sie unterstützen dabei, freundlicher mit sich selbst und anderen umzugehen, stärken positive Gefühle und helfen, belastende Gedanken zu reduzieren. Besonders hilfreich ist, dass sich viele dieser Übungen ohne grossen Aufwand in den Alltag integrieren lassen3. Während Loving-Kindness-Übungen diese Haltung gezielt trainieren, beschreibt Selbstmitgefühl eher die innere Fähigkeit, dir selbst in belastenden Situationen hilfreich zu begegnen20,21,37.
Körperorientierte Achtsamkeit und Erdung
Achtsamkeitstrainings senken nachweislich das Stresslevel und reduzieren Ängste sowie psychische Belastungen30,38, womit auch die Best Practice der STOP-Technik gestützt wird, in der durch kurzes Innehalten eine bewusste Selbstregulation ermöglich werden soll. Körperorientierte Achtsamkeitsübungen können helfen, sich aus belastenden Gedankenspiralen zu lösen. Wenn du deine Aufmerksamkeit bewusst auf den Körper lenkst. Das unterstützt dabei, Stress zu reduzieren, innere Anspannung zu senken und emotional stabiler zu reagieren. Besonders hilfreich ist dabei, dass sich solche Übungen einfach und ohne Vorbereitung in den Alltag einbauen lassen und so regelmässig zur Stärkung der Achtsamkeit beitragen können8. Empirische Studien weisen weiter darauf hin, dass Erdungstechniken auch auf körperlicher Ebene wirksam sein können. Durch die gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit kann das parasympathische Nervensystem aktiviert werden. Dies geht mit einer Beruhigung körperlicher Stressreaktion einher, etwa mit einer Senkung von Herz- und Atemfrequenz sowie einer Reduktion der Muskelspannung9. Über die körperliche Entspannung hinaus deuten die Befunde darauf hin, dass solche Mikro-Interventionen auch die kognitive Klarheit fördern und das allgemeine Stimmungsempfinden verbessern können9.
Bedeutung für Lehrpersonen
Lehrpersonen, die Achtsamkeit praktizieren, entwickeln eine höhere psychische Widerstandskraft. Die Forschung zeigt, dass dies nicht nur das allgemeine Wohlbefinden steigert, sondern auch das Mitgefühl mit sich selbst fördert, also ein wichtiger Schutzfaktor gegen emotionale Erschöpfung und Burnout28,30. Eine Metaanalyse zeigt ausserdem, dass positive Veränderungen auch noch bis zu zwölf Wochen nach dem Training erhalten bleiben können38. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Achtsamkeitstrainings wie MBSR nicht nur helfen, den eigenen Körper besser wahrzunehmen, sondern auch dazu beitragen können, Stress zu reduzieren und das psychische Wohlbefinden nachhaltig zu stärken36 .
Ressourcenperspektive (JD-R) auf Lehrpersonenwohlbefinden
Eine Metaanalyse zum Lehrpersonenwohlbefinden im Rahmen des JD-R- Modells zeigt, dass Job-Ressourcen wie Unterstützung und Autonomie sowie persönliche Ressourcen positiv mit dem Wohlbefinden von Lehrpersonen zusammenhängen. Job- Demands wie hohe Belastungen oder emotionale Anforderungen hängen dagegen mit geringerem Wohlbefinden zusammen31. Für die Praxis bedeutet das, dass mehr Ressourcen und ein realistischer Umgang mit Anforderungen zentrale Faktoren sind, um das Wohlbefinden von Lehrpersonen zu fördern18. Gesunde Lehrpersonen erhalten nicht nur ihre eigene Leistungsfähigkeit, sondern verbessern auch die Interaktion mit Schüler:innen und unterstützen deren Lernerfolg. Die gezielte Förderung solcher inneren und äusseren Ressourcen ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für ein langfristig gesundes Arbeitsumfeld in Schulen11,19.
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Take Home Message
Montag, 06:15 Uhr. Der Wecker klingelt und der Schultag ist sofort präsent. Selbstfürsorge heisst nicht, dass du immer allem gerecht werden musst. Sie zeigt sich auch darin, deinen Alltag so zu gestalten, dass er dich unterstützt. Klare Regeln im Klassenzimmer geben dir Orientierung und Sicherheit. Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten, um Erwartungen frühzeitig zu klären. Und kleine Momente im Tag, in denen du bewusst innehältst. Denn als Lehrperson bist du deine wichtigste Ressource. Methoden wie die STOP-Technik, ein kurzer Moment Selbstmitgefühl oder ein abendlicher Rückblick auf drei gute Dinge können dich dabei unterstützen, deine Kräfte zu stärken. Kein einzelnes Tool wird alles lösen. Doch wenn du gut für dich sorgst und gleichzeitig verlässliche Rahmenbedingungen schaffst, kannst du dich langfristig schützen. Und ganz wichtig: Hol dir professionelle Hilfe, wenn die Erschöpfung anhält.
Impressum
Editor:in
M. Petermann
BA in Primary Education & MSc in Educational Science (i.A.)
Autor:innen
F. Picariello
BA in Primary Education & MSc in Educational Science (i.A.)
G. Yusein
BSc in Educational Science & Islamic Studies & MSc in Educational Science (i.A.)
J. Di Meo
BSc in Educational Science & BA in Theater Studies, MSc in Educational Science & MA in Theater Studies (i.A.)
L. Zubler
Teaching Diploma for High Schools in Physical Education & French & MSc in Sport Science (i.A.)